Segeberger Segel Club

Segeberger Segel Club

DOETiL '08

DOETiL '08 stimmte nicht ganz, weil kein Europe-segler von uns gemeldet hatte, deswegen jetzt DOTil.

In der Klasse der Dickschiffe haben wir gewonnen, es waren 4 Dickschiffe in Louisenlund davon 3 vom SSC Hier schon mal besten dank für die Unterstützung an die Skipper und Kojengeber Baltzer und Schiffmann.

Unsere Anreiselogistik begann am Mittwoch, ein Teeny und ein Opti mussten nach LL, die restlichen kamen per Auto bzw. Boot am Samstag. Am Freitagnachgmittag startete die "5er syndikat" mit der teeny-crew an bord mit Wind von vorn und Kurs Schleimünde/Maasholm. Um 20:30h wurde die "5er syndikat" von Fam. Meyer in Maasholm empfangen. Ein kleiner Small-Talk und die Besatzung machte sich auf noch ein Restaurant mit Umsatz zu beglücken.

Samstagmorgen 6.15h wecken , Katzenwäsche, Brötchenholen und ablegen - die Brücke in Kappeln muss um 7:45h passiert werden. Der Morgendunst zieht ab und die Sonne auf und das Ganze bei 5 Grad. Dann endlich Frühstück während wir Arnis passieren. 9.45h die zweite Brücke - Lindaunis - wird passiert, die Marschfahrt führt weiter an Missunde (kurzer Zwiwschenstopp, Mobo abholen) vorbei und die "5er syndikat" macht um 12:15h in Louisenlund längsseits Lundi (Fam. Baltzer) fest.

Dirk sichtet erstmal unsere Teilnehmer - prima alle da und Peter Gardeweg hat schon die Boote aufgetakelt - supi. Meldegeld bezahlen - Stm.-besprg - und auf zum Start (65 Optis, 23 teenys, 29er, 420er, europe) Nun kam der erwartete Spassfaktor für die Begleiter insbesondere für Dirk Das gechartete Mobo erwies sich als super Begleitboot auf der Bahn. Teilweise waren wir 9 Mann an Bord und lagen entweder an der Starttonne oder dem Luv-Fass, um uns an den schönen Bildern und Platzierungen zu erfreuen.

Nache denjeweligen Zieldurchgängen hingen unser Segler wie ein Schwarm am Mobo und wurden mit viel Lob, entsprechende Verbesserungsvorschlägen , Getränken und Proviant versorgt. Der Motor des Mobos machte ein wenig Kummer, er schlug Alarm, der Anruf beim Vercharter brachte nix aber Boris und Dirk machten sich nochmal ans Handbuch und lösten das Problem mit einem ausgedienten Spaghetti-Saucen-Glas. Zwischenzeitlich hatte auch das dritte Dickschiff , die 4-köpfige Schiffmann-crew , im Päckchen festgemacht. Nach der Mobo-reparatur ging es wieder auf`s Wasser und wir schleppten unsere Lütten (nach 3 Wf) wieder rein, weil man zum Hafen kreuzen musste und der Wind eingeschlafen war. Die Knotenkunde liess doch sehr zu wünschen übrig.... Zum Zeitvertreib gab es für die Segler dann noch ne Spritztour mit dem Mobo über die Große Breite. Samstagabend war in der Mensa der übliche Grillabend, für alle reichlich und gut. Dann noch ein paar Bordspiele und 22h "Ruhe im Schiff" - wir waren alle ziemlich kaputt.

Sonntag 8:00h ein gemeisames Frühstück in der Mensa, dann umziehen und auslaufen zum Start um 10:00h. Wieder 3 Wetttfahrten bei 2-3 bft und wieder Sonne, nur der Wind kam aus der anderen Richtung - tippitoppi. Die Schiffmann-Crew verabschiedete sich mit der "5er syndikat" gen Maasholm , an dieser Stelle nochmal besten Dank. Simon mussten wir mit dem Mobo noch mal kurz vom Grund helfen. Er hatte mit seinem Schiff ne Furche in den moddrigen Boden der Schlei gezogen war einfach stehen geblieben.

13 h Feierabend auf dem Wasser , abtakeln und wie immer in Louisenlund Protestverhandlungen ohne Ende. Wir (pia oliver david kassian alexander christian dirk) nutzten die Zeit und machten noch mal auf dicke Hose. Quer über die Große Breite um Fam. Baltzer einzuholen, denn die waren schon auf dem Rückweg nach Arnis. Ruckzuck war Christian an Bord vom Mobo und auf ging es nach Missunde - Fischbrötchen essen mit der Segelgruppe "TOPSPEED". Wieder zurück nach LL (vorher Christian wieder an Bord der Lundi gebracht) Boote verladen und immer noch keine Preisverleihung absehbar.

Dann endlich 16:15h Preisverteilung in der Aula des Internats: Großes Kino wurde gezeigt - ein supertolles Video vom Vorjahr. Und dann die üblichen Preise. Unsere SSCler haben tolle Leistungen gezeigt, mit wenig Wind umzugehen geht ja noch, aber Strömung, da muss man sich erst dran gewöhnen.

Ich glaube alle hatten viel Spass und wir sind uns sicher : Die Daheimgebliebenen haben viel verpasst

Ein Dank an alle Unterstützer, Helfer, Kojengeber usw.